Langenwang, 27.02.2010, 20:55. Noch fünf Minuten bis zum Einlass. Langsam steigt die Spannung unter den Schülern des Kollegs für Kommunikations- und Multimediagestaltung Krieglach, welche dieses Konzert organisiert haben. Fragen wie „Werden viele Leute kommen?“ „Wie werden die Bands dem Publikum gefallen?“, „Wird alles so ablaufen wie wir es uns vorgestellt haben?“ schießen uns durch den Kopf. 21:00. Let the show beginn. Die Band „5 miles to go“ spielte als erstes, danach folgten Ars Amatoria und zum guten Schluss gab auch James Cottriall seine Lieder zum Besten. 4 Stunden später ist alles auch schon wieder vorbei. Doch wie schwer es war, dieses Konzert auf die Beine zu stellen und alles zu organisieren, davon wusste natürlich niemand. Es begann alles damit, dass wir uns vor den Weihnachtsferien im Fach Projektmanagement entscheiden mussten, welche unserer Ideen wir verwirklichen wollten. Darunter waren unter anderem zum Beispiel eine Fotostory, ein Musikvideo selbst drehen oder die Programmierung einer Website. Zu Beginn schrieben wir diverse Bands im Raum Mürzzuschlag und Bruck an und suchten Sponsoren, was sich aber beides als relativ schwierig erwies. Sponsoren fanden wir fast keine, da die meisten schon für diverse Maturabälle gespendet hatten und die Bands trotz unserer Bitte für den guten Zweck kein Geld für ihren Auftritt zu verlangen, Gagen einforderten, die für unser Budget einfach zu hoch waren. Schließlich mussten wir uns nur noch überlegen welcher Organisation das Geld zukommen sollte. Die rettende Idee hatte schließlich unser Klassenvorstand Frau Professor Mag. Czechner, die uns das Kinderheim „Kids at Home“ in Spital/Semmering vorschlug. Zu diesem Zweck setzten wir uns telefonisch mit Herrn Dr. Pichler von Rettet das Kind in Verbindung. Nachdem wir es geschafft hatten, 3 Bands zu finden und wussten, wem das Geld zu Gute kommen sollte, entschied sich unsere Mitschülerin Tanja dass auch ihre Band Ars Amatoria bei diesem Konzert mitwirken sollte. Somit konnten wir unser selbstgestaltetes Plakat in Druck geben und den Ablauf des Konzerts festlegen. Zusammenfassend können wir, trotz all der Schwierigkeiten, sagen, dass es Spaß gemacht hat, dieses Konzert zu organisieren und dass wir sehr stolz auf uns sind, dass alles so abgelaufen ist, wie wir es uns vorgestellt hatten. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich beim Club Cueva bedanken, der uns einerseits das Lokal gratis zur Verfügung gestellt und andererseits einen Großteil des Kartenerlöses für Kids at Home gespendet hat.
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